Zeitblick
Das Online-Magazin der HillAc - November/Dezember 2006 - Nr. 20



Die Kirche / Foto: HillAc

Im Schützen

21. November 2006, 23:16 Uhr UTC, Sonne und Jupiter bilden eine Konjunktion. Ein glückliches Zusammentreffen in der dunklen Jahreszeit, denn diese Konstellation bringt Optimismus und eine positive Weltsicht - allerdings nur für einen Tag. Carpe diem!

22. November 2006, 11:03 Uhr UTC, die Sonne wechselt in den Schützen. Damit betritt die Sonne die von Jupiter beherrschten Grade des Tierkreises.

Die Sonne hat den Skorpion durchschritten. Das Leben in der Natur ist erloschen. Es herrscht die nachtodliche Ruhe des Gestorbenseins. Nebel lasten schwer auf den Tälern. Es beginnt eine Zeit der Stille, der Besinnung, der Einkehr, der Hoffnung und der Sehnsucht nach dem Licht. Der Schütze sucht nach Erkenntnis und Sinn.

Der Pfeil des Schützen zielt gen Himmel. Daraus resultiert die Gefahr, die Erdung zu verlieren. Die Erde ist nicht tot. Sie lebt weiter - auch unter Schnee und Eis. Wo Gräber sind, da ist auch Auferstehung.

Lennard Wilko


City, My City

This is the city that I love. It is my Wellington-by-the-Sea, surrounding a beautiful deep-water harbour that has seen a tapestry of New Zealand history roll out along its shoreline and amongst its hills. Buried among the buildings of the city are many historic trails and localities which have witnessed those momentous and common-place events that make up the life of the city. Situated along the seaward side of Frank Kitts Park, on the Wellington waterfront, is a series of 8 brass plaques. These plaques commemorate events in history associated with Wellington and Wellington Harbour. Series 2 in our tales of Wellington City relates the stories behind each of these plaques and continues our ramble through the Capital City of New Zealand.

Series 2, Part 6

"Service to the United Nations is Hereby Recorded"

New Zealand involvement in the Korean War

© Peter Wells, Wellington, New Zealand


In Hamburg

12. Teil - Die Energiezentrale


© HillAc

An der Straßenecke Am Santorkai/Auf dem Sande befindet sich heute das HafenCity InfoCenter im Kesselhaus. Das Kesselhaus, ein elegantes Gebäude mit zwei in den Himmel ragenden Gitterkonstruktionen, die an Schornsteine erinnern sollen. Das Gebäude hat schließlich eine 120-jährige Geschichte.

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© HillAc

ERIS

Ein Beitrag von Henrik Meetu

Weil er 2003 erstmals gesehen wurde, erhielt der Himmelskörper, größer als Pluto und jenseits seiner Bahn die Sonne umkreisend, die Bezeichnung 2003 UB 313. Einige nannten ihn Xena, nach der fiktiven Hauptfigur einer geschichtliche Ereignisse, Mythen und religiöse Überlieferungen klitternden amerikanischen Fernsehserie. Sogar dem 2003 UB 313 umkreisenden Mond wollten sie den Namen einer Nebenfigur der TV-Fantasy geben. Eine Missachtung Jahrtausende alter Kultur und des gestirnten Himmels.

2003 UB 313 hat nun mit Zustimmung der International Astronomical Union (IAU) einen anderen Namen. Weil die Entdeckung des Himmelskörpers eine Kontroverse unter den Astronomen auslöste (und schließlich zur Herabstufung des Pluto zum Zwergplaneten führte), trägt er - sie - nun den Namen der Göttin der Zwietracht, ERIS, und ERIS' Mond den Namen ihrer Tochter, DYSNOMIA (Gesetzlosigkeit).

ERIS ist viel älter als wir Menschen, auch wenn wir sie jetzt erst entdeckt haben. Gleichrangig neben PUTOs Überfluss, der die vergangenen Jahrzehnte beherrschte, tritt nun eine Göttin, die Verlangen, Neid, Wettstreit, Kampf und Krieg in sich vereint.

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Editorial

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Ich wünsche dir eine schöne Zeit.

Jesper Sörensen